Ich bin … Alles in Allem

Da stand ich nun.

Ich hatte eine Entscheidung vor mir, die mir keiner abnehmen konnte.

Ich konnte den Weg gehen, den meine Mutter gewählt hatte oder viele andere Frauen um mich herum. Ich konnte die gleichen Rollen leben, wie die Frauen der Generationen vor mir. Oder ich konnte mich entscheiden, aus der Reihe zu tanzen und neue Horizonte zu erforschen. Alle Möglichkeiten lagen vor mir.

Es gab Alles und ich konnte alles sein, was ich mir vorstellen und nicht vorstellen konnte.

Was sollte ich wählen? Und – was noch viel wichtiger war – warum sollte oder würde ich welche Entscheidung treffen und wie könnte ich diese dann auch dauerhaft annehmen und lieben?

Hinter jeder Wahl und Rolle lauerte die Anziehungskraft der bekannten Geschichten meines Lebens und die vieler Generationen vor mir. Ich könnte eine angepasste Rolle annehmen und mir dabei die Unterstützung der Menschen um mich herum sichern. Ich könnte aber auch jede Rolle mit meinem mir angeborenen Gefühl einer natürlichen Würde verkörpern. Ich könnte lernen, die Nebel meines inneren Dialogs zu lichten und mein ganzes Licht und meine Schatten sichtbar machen. Ich könnte lernen, mich der Macht und dem Willen anderer hinzugeben und dafür Verantwortung gegen Sicherheit tauschen. Ich könnte aber auch lernen, selbst über mich und mein Leben zu entscheiden und immer sicherer darin werden, für mich selbst verantwortlich zu sein …

Auf der Suche nach meinem wahrhaften Selbst entdeckte ich, dass es immer Entscheidungen gab, die den jeweiligen Rollen vorausgingen. Und diese hatten Einfluss auf mein ganzes Leben und mein Glück. Und gleichzeitig wurde mir klar, dass ich mir eine bestimmte Wirklichkeit geschaffen hatte, die ein Teil einer Wahrheit war, die ich ehren musste, um mich neu erschaffen zu können. Doch vor der Erfüllung meines neu gewählten Weges musste ich mich für mich und meine innere Stimme entscheiden.

Fast unbemerkt war eine neue Wirklichkeit entstanden.

Doch bevor ich mich für den Ausdruck meines wahren Wesens entscheiden konnte, musste ich zuerst die Wahrheit darüber erfahren, wer ich bin und warum ich hier bin. Und die Wahrheit über meine Kraft. Denn ich spürte, ich könnte sonst niemals glücklich und zufrieden leben – in keiner Rolle der Welt.

Ich fühlte Erregung und die Bedeutung dieser Entdeckung. Und ich spürte die Antworten in greifbarer Nähe. Diese Antworten verlangten jedoch, dass ich tief in mich gehe, um eine neue Wahrheit – meine Wahrheit – zu finden, sie zu erforschen, mich selbst zu beobachten und darin wieder zu finden und auch den neu aufkommenden Wahrheiten nachzugehen.

Ich spürte die Last meiner selbst gestalteten Geschichten und die Bedrückung in der Welt um mich herum.

Und ich fragte mich, wie und warum sich gerade dann ein Raum der Weisheit zeigt, wo doch gerade alles so schwer auf meinen Schultern liegt.

Ich atmete tief ein und erhob mich. Ich sah mich um und beobachtete. Ich hatte viele Tage damit verbracht, die Welt und die Menschen darin zu erfassen und ihre Entscheidungen und Handlungen zu betrachten. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich mich auf die Reise begeben sollte.

Bis zu jenem Tag. Dem Tag, an dem meine Augen im Spiegel den Augen eines kleinen Mädchens begegneten. Plötzlich wusste ich …

Diese Mädchen erinnert sich an das, was sie erlebt hat.

Auch sie sucht immer noch. Auch sie kämpft. Auch sie will mehr. Und ich wusste, dass dieses Mädchens genau wie ich frei sein wollte.

Mit einem großen Atemzug spürte ich, dass ich den Mut gefunden hatte, mich in mein größtes Abenteuer fallen zu lassen. Und ich wusste …

„Ich werde nicht allein auf dieser Reise sein. Und ich werde auch dich nicht mehr allein lassen.“

In diesem Augenblick verband sich alles in mir zu einem Versprechen:

„Wir brauchen uns und unseren Mut, unsere von Gott gegebene Macht anzunehmen, um dich und mich und die unseren auf eine wundervolle und heilsame Reise zu schicken. Von jetzt an wird keine von uns jemals wieder allein sein!“

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